Meine Eigenkollektion TEXTURA erfreut sich grosser Beliebtheit. Die vielen tollen Rückmeldungen motivieren mich immer wieder zu neuen Ideen und Modellen. So wächst die Kollektion stetig. Heute möchte ich Ihnen einige Neuzugänge vorstellen.
Modell «Jeans» (grosses Foto oben)
Liebhaber der legendären Hosen aus dem vielseitigen Segeltuch haben an diesem Modell bestimmt ihre wahre Freude. Die Ringe sind der markanten textilen Oberfläche des Jeansstoffs nachempfunden. Gefertigt sind sie in Sterling-Silber, natürlich fertige ich sie auf Wunsch auch in jedem anderen Edelmetall.
Modell «Angeschwemmt»
Bei meinen täglichen Spaziergängen mit unserem Hund begegne ich meiner Umwelt mit offenen Augen. So entdecke ich immer wieder wunderbare Strukturen, welche ich für meine Texture-Kollektion sammle und verwende. So bietet zum Beispiel Schwemmholz eine unglaublich reiche Variantenvielfalt an Formen und Linien. Diese Modelle sind Zeuge davon:
Möchten Sie mehr über meine TEXTURA-Kollektion erfahren?
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Und wenn Sie mögen, sehen Sie sich die ganze Textura-Collection im Schaufenster an.
Nicht nur die Natur als Vorbild
Beim Modell Jeans ist das Vorbild kein Naturobjekt, sondern ein Gewebe, und das ist eine andere Aufgabe.
Ein Textil hat eine regelmässige Struktur: Kett- und Schussfäden kreuzen sich in einem festen Raster. Genau diese Regelmässigkeit ist die Schwierigkeit, denn unser Auge erkennt Wiederholung sofort, und eine exakt wiederholte Struktur wirkt an einem Ring maschinell.
Was hilft, ist die Unregelmässigkeit, die ein getragener Jeansstoff hat: Die Fäden liegen nicht perfekt, an manchen Stellen ist das Gewebe dichter, an Kanten scheuert es aus. Diese Abweichungen machen den Unterschied zwischen einem Ring, der nach Stoff aussieht, und einem, der nach Raster aussieht.
Schwemmholz als Vorlage
Schwemmholz ist unter den Naturvorbildern eines der dankbarsten, weil es zwei Strukturen zugleich mitbringt.
Die erste ist die Zeichnung des Holzes selbst, also die Jahresringe und die Faserrichtung. Die zweite ist, was Wasser und Sand daraus gemacht haben: Die weichen Teile sind ausgewaschen, die harten stehen erhaben, Kanten sind gerundet. Das ergibt ein Relief, das eine Richtung hat und trotzdem nicht regelmässig ist.
Für einen Ring ist das nahezu ideal. Die Richtung lässt sich der Ringform folgen lassen, und die Unregelmässigkeit sorgt dafür, dass keine Naht entsteht, wo sich die Struktur schliesst.
Solche Vorbilder finde ich beim Spazieren, und ich sammle sie tatsächlich: ein Stück Holz, eine Rinde, ein Stein. Was ich brauche, ist nicht das schönste Stück, sondern eines, dessen Struktur sich übertragen lässt.
Silber zuerst, andere Materialien auf Wunsch
Die gezeigten Modelle sind aus Sterlingsilber, und das hat einen praktischen Grund: Silber ist weich genug, dass feine Strukturen sauber herauskommen, weshalb ich neue Oberflächen zuerst darin arbeite.
Auf Wunsch fertige ich dieselben Modelle in jedem anderen Edelmetall, und die Wirkung ändert sich dabei deutlich. In Palladium bleibt die Struktur kühl und zurückhaltend, in Rotgold wird sie wärmer, in Platin schwerer und satter.
Was in jedem Material gleich bleibt: Kein Stück gleicht dem anderen, weil jede Struktur von Hand entsteht. Die ganze Linie sehen Sie im Schaufenster der Textura-Collection.










