Damit der Heiratsantrag zum Erfolg wird:
Herzförmiger Antragsring aus Platin
Wenn ich an diesen einzigartigen Ring denke, dann huscht jedes Mal ein Lächeln über mein Gesicht. Denn ich weiss, dass er ein Pärchen glücklich gemacht hat. Er wurde von einem jungen Mann gekauft und er schenkte ihn seiner Angebeteten mit der legendären Frage, ob sie seine Frau werden möchte. Und wie ich erfahren habe, antwortete sie mit einem herzlichen «Ja!»
Diesen Antragsring habe ich in meinem Atelier aus Platin und vielen glitzernden Vollschliff-Brillanten gefertigt.
Warum Platin für einen Antragsring
Platin ist unter den weissen Edelmetallen das kostbarste, und das hat handfeste Gründe.
Es ist ausgesprochen dicht, etwa doppelt so schwer wie Titan bei gleichem Volumen und schwerer als Gold. Am Finger merkt man das sofort: Ein Platinring liegt satt und ruhig, und viele empfinden gerade dieses Gewicht als wertig. Es ist von Natur aus weiss und bleibt es, ohne Rhodinierung, die sich abnutzen könnte. Und es ist chemisch ausgesprochen beständig, läuft also nicht an und wird von Alltagschemie nicht angegriffen.
Für einen Ring, der ein Leben lang getragen wird, ist das die haltbarste Lösung, die ich anbieten kann. Für die Fassung feiner Steine kommt hinzu, dass Platin zäh ist: Krappen aus Platin geben nicht so leicht nach wie solche aus Gold, was den Stein sicherer hält.
Eine Herzform ohne Kitsch
Das Herz ist das Motiv, bei dem am meisten schiefgehen kann. Es kippt schnell ins Süssliche, und dann wird der Ring nach zwei Jahren nicht mehr getragen.
Was hilft, ist Zurückhaltung in den Proportionen. Ein Herz mit stark eingezogener Mitte und ausgeprägter Spitze wirkt plakativ, ein flacheres und breiteres wirkt ruhiger und liest sich fast als geometrische Form. Und die Grösse zählt: Ein Herz, das die halbe Ringbreite einnimmt, funktioniert, eines, das darüber hinausragt, wird zum Kostümschmuck.
Technisch ist die Spitze die Schwachstelle. Sie steht aus der Form heraus und trifft jeden Stoss zuerst, weshalb sie ausreichend Material braucht und leicht verrundet sein muss.
Was Vollschliff bedeutet
Vollschliff heisst, dass der Brillant die vollständige Facettenzahl hat, also 57 oder 58 Facetten in der berechneten Anordnung. Der Gegensatz ist der Achtkantschliff mit nur 17 Facetten, der bei sehr kleinen Steinen verwendet wird, weil sich dort die volle Facettierung kaum noch lohnt.
Der Unterschied ist sichtbar. Ein Achtkant blitzt, ein Vollschliff funkelt, weil das Licht in mehr Richtungen gebrochen wird. Bei einem Ring, der von vielen kleinen Steinen lebt, summiert sich das deutlich, und deshalb nehme ich für solche Arbeiten Vollschliff-Brillanten, auch wenn sie mehr kosten.
Mehr zu Steinen, Fassungen und zum Ablauf einer Anfertigung finden Sie auf meiner Seite zu Verlobungsringen.







