Heute zeige ich Ihnen ein weiteres Stück aus meinem Ladenatelier in Rorschach. Ich habe den Ring aus 750er Weissgold handgefertigt und mit zwei schönen, grosszügigen Brillanten besetzt. Für einen überraschenden Look sorgt die zweigeteilte Oberflächenstruktur, je zur Hälfte hochglanzpoliert, bzw. eismatt.
Das zeitlose Design erlaubt der Trägerin das Kombinieren mit allen erdenklichen Schmuckstücken, es ergänzt und harmoniert. Und selbst im Alltag ist er dank seiner versenkten und geschlossenen Brillant-Fassungen ein treuer und robuster Begleiter.
Möchten Sie diesen Ring einmal in Natura sehen und sich verzaubern lassen? Ich freue mich auf Ihren Besuch.
Welche Fassung im Alltag hält
Im Text steht, dass die Brillanten versenkt und geschlossen gefasst sind, und das ist der wichtigste konstruktive Entscheid an einem Ring, der täglich getragen wird. Ein kurzer Überblick über die Möglichkeiten macht deutlich, warum.
Bei der Krappenfassung halten kleine Metallärmchen den Stein, der dadurch frei steht und viel Licht bekommt. Sie ist die klassische Lösung für einen Solitär und die beste für die Brillanz. Ihr Nachteil: Die Krappen stehen über und bleiben an Wolle und Handschuhen hängen, und wenn eine nachgibt, kann der Stein verloren gehen.
Bei der Zargenfassung, auch geschlossene Fassung genannt, umschliesst ein Metallrand den Stein rundum. Er sitzt dadurch sehr sicher, nichts bleibt hängen, und der Rand schützt die Kanten. Dafür kommt weniger Licht von der Seite an den Stein, er funkelt also etwas ruhiger.
Versenkt heisst zusätzlich, dass die Oberkante des Steins nicht über die Ringfläche hinausragt. Damit gleitet jeder Stoss über den Stein hinweg, statt ihn zu treffen. Bei einem Ring, der dreissig Jahre getragen wird, ist das der Unterschied zwischen einmal nachsehen und mehrfach reparieren.
Diese Kombination kostet ein wenig Funkeln und gewinnt viel Sicherheit. Für einen Alltagsring halte ich das für den richtigen Tausch.
Poliert und eismatt an einem Ring
Die zweigeteilte Oberfläche folgt derselben Überlegung wie bei anderen meiner Ringe: Eine polierte Fläche spiegelt gerichtet und wechselt mit der Bewegung, eine eismatte streut das Licht und bleibt ruhig. Nebeneinander verstärken sie sich, und der Ring bekommt Tiefe, die eine einheitliche Oberfläche nicht hat.
Im Alltag verhalten sich die beiden gegenläufig: Die polierte bekommt feine Kratzer, die matte wird an Berührungsstellen leicht glänzend. Beides lässt sich auffrischen, und zwar beliebig oft.
Warum ein zeitloses Design praktisch ist
Ein Ring ohne modische Merkmale lässt sich mit allem kombinieren, auch mit Schmuck, den man erst später bekommt. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Ein Ring mit ausgeprägter Formensprache verlangt, dass alles andere dazu passt.
Wer nur ein einziges gutes Stück haben möchte, ist mit einem ruhigen Entwurf deshalb besser bedient. Gerne zeige ich Ihnen den Ring in meinem Ladenatelier in Rorschach, mehr dazu auf meiner Kontaktseite.








Hallo, ich interessiere mich für den weißgoldenen kegelring. Würden Sie mir bitte den Preis mitteilen!? Vielen Dank, Jenny Farousi