Meine Handwerkskunst ist sehr persönlich und individuell. Jedes Schmuckstück welches in meinem Atelier entsteht, trägt auch meine Handschrift. Genau hier unterscheidet sich die in meiner Goldschmiede gestalteten Schmuckstücke von industriell produziertem Schmuck.
Dennoch gibt es viele Mythen was Edelmetalle und Edelsteine anbelangt und Vorurteile über das Goldschmiedehandwerk. Ich möchte erreichen, dass Sie meinen Beruf von einer Ihnen vielleicht unbekannten Seite kennenlernen.
Daher habe ich meine Website nun überarbeitet und erlaube Ihnen noch mehr Einblicke in meine Arbeit. Ein integrierter Blog erlaubt es mir, Ihnen aktuelle Kreationen vorzustellen und immer wieder einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Dabei soll die Kommunikation natürlich nicht zu kurz kommen. Meine „Blog-Beiträge“ können Sie kommentieren und mir damit eine direkte Rückmeldung geben. Ich freue mich über jeden Kommentar.
Ein Beitrag von damals
Dieser Eintrag ist einer der ersten hier und kündigt einen überarbeiteten Auftritt an, der lange überholt ist. Sein Anliegen gilt aber unverändert: zu zeigen, was in einem Schmuckstück steckt, und mit einigen Vorurteilen aufzuräumen.
Die drei Vorurteile, die mir am häufigsten begegnen
«Beim Goldschmied ist es teurer als in der Bijouterie.» Das ist der häufigste, und er stimmt nicht. Der reine Herstellungspreis ist in der Serienfertigung günstiger, doch bei Katalogware kommen Kostenblöcke dazu, die bei mir wegfallen: grosse Ladenlokale, Marketing, Vertriebsmargen, Distribution. Viele meiner Kundinnen und Kunden sind erstaunt, wie günstig ein individuell gefertigtes Stück im Vergleich sein kann.
«Die Auswahl ist beim Goldschmied kleiner.» In der Bijouterie finden Sie viele fertige Ringe, aus denen Sie einen wählen. Bei mir gibt es keine Vitrine mit hundert Modellen, dafür entsteht Ihr Stück nach Ihren Vorstellungen. Insofern ist die Auswahl unbegrenzt, nur beginnt sie mit einem Gespräch statt mit einer Schublade.
«Weniger Feingehalt heisst günstiger.» Auch das trifft nicht immer zu. 750er Weissgold kann teurer sein als reines Gold, weil die Herstellung aufwändiger ist und das kostbare Palladium zulegiert wird. Mehr dazu in meinem Beitrag über Karat und 750er Gold.
Woran Sie Handarbeit erkennen
An drei Dingen, die man sehen kann, wenn man weiss, wonach man schaut.
Am Stempel: Jedes Stück aus meinem Atelier trägt neben dem Feingehalt meine Verantwortlichkeitsmarke, die beim Zentralamt für Edelmetallkontrolle registriert ist. Damit ist nachvollziehbar, wer für die Angabe einsteht.
An den Übergängen: Wo zwei Materialien oder eine Fassung und die Ringschiene zusammenkommen, trennt sich Handarbeit von der Serie. Ein Übergang, der fliesst statt aufgesetzt zu wirken, ist Arbeit.
An der Unregelmässigkeit: Eine von Hand geschmiedete Oberfläche ist nie mathematisch exakt, und genau das lässt das Licht lebendiger darüber wandern.
Einen Überblick über meine Arbeiten gibt das Schaufenster, und wenn Sie es genauer wissen möchten, finden Sie im Hintergrundwissen das Handwerkliche erklärt.







