Meine Textura-Kollektion erfreut sich grossem Zuspruch und wird stets wieder neu erfunden. Immer wieder stosse ich auf frische, spannende und sehenswerte Oberflächenstrukturen und halte diese in Schmuckstücken dauerhaft fest.
Die Natur steht mit ihrem Facettenreichtum Modell.
Massiv wie ein Stück Beton…
… oder fein strukturiert wie Schiefer…
… auffällig wie die Jahresringe eines alten Baumes…
… oder aussergewöhnlich wie wertvolle Spitzen.
Die gezeigten Modelle sind alle aus massivem 925er Sterling-Silber gefertigt, teilweise rhodiniert. Ganz nach Ihren Wünschen gestalte ich gerne Textura-Ringe in anderen Materialien – ob Palladium, Weiss-, Gelb- oder Rotgold oder Platin.
Möchten Sie mehr über meine TEXTURA-Kollektion erfahren?
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Und wenn Sie mögen, sehen Sie sich die ganze Textura-Collection im Schaufenster an.
Warum Silber für die Vorlage
Die gezeigten Modelle sind aus massivem 925er Silber, und das hat einen praktischen Grund, der über den Preis hinausgeht.
Silber ist unter den Edelmetallen das weichste und lässt deshalb feine Strukturen am saubersten herauskommen. Wenn ich eine neue Oberfläche entwickle, arbeite ich sie zuerst in Silber, weil ich dort am schnellsten sehe, ob sie funktioniert. Erst danach entscheide ich, ob sie sich in ein härteres Material übertragen lässt.
Ausserdem ist Silber hell, wodurch der Unterschied zwischen erhabenen und vertieften Stellen deutlicher hervortritt als bei einem grauen Material.
Wer einen Textura-Ring für den Alltag möchte, wählt danach oft ein anderes Material: Palladium, Weiss-, Gelb- oder Rotgold oder Platin. Alle sind möglich, und alle verändern die Wirkung der gleichen Struktur, weil sie das Licht anders zurückgeben.
Was die Rhodinierung leistet
Ein Teil der Modelle ist rhodiniert, also mit einer sehr dünnen Schicht Rhodium überzogen. Rhodium gehört zur Platingruppe, ist ausgesprochen hart und läuft nicht an.
Für Silber löst das dessen grösstes Problem: Silber reagiert mit Schwefelverbindungen in der Luft und wird mit der Zeit dunkel, zuerst in den Vertiefungen. Bei manchen Stücken ist das erwünscht, weil das Muster dadurch deutlicher wird. Wer es dauerhaft hell mag, wählt die Rhodinierung.
Was Sie dazu wissen sollten: Die Schicht ist sehr dünn und nutzt sich mit den Jahren ab, zuerst an den Stellen, die am meisten reiben. Der Ring ist dann nicht beschädigt, er zeigt einfach das Silber darunter. Neu rhodinieren lässt sich beliebig oft.
Und: keine Polierpaste auf eine rhodinierte Struktur, sie nimmt die Schicht genau dort weg, wo es auffällt.
Beton, Schiefer, Jahresringe, Spitze
Diese vier Vorbilder zeigen, worauf es bei der Wahl ankommt. Beton wirkt massiv und gleichmässig unruhig, Schiefer fein und gerichtet, Jahresringe konzentrisch, Spitze filigran und durchbrochen.
Gerichtete Strukturen wie Schiefer und Jahresringe sind an einem geschlossenen Ring die schwierigsten, weil die Richtung irgendwo umschlagen muss. Man löst das, indem man den Verlauf der Ringform folgen lässt statt einer geraden Achse.
Feine Strukturen wie Spitze sind heikel, weil das Metall an den Spitzen nicht scharf ausformt und die Stege stabil genug bleiben müssen. Bei Silber geht das noch, bei härteren Materialien wird es aufwändiger.
Die ganze Linie sehen Sie im Schaufenster der Textura-Collection.











Hallo Frau Angehrn!
Ich habe gerade ihre Seite durchgeschaut, wirklich tolle Sachen….. Ich bin selbst Goldschmied und mich würde es interessieren wie sie diese Struktur wie Schiefer hinbekommen (Textura), ich komme nicht drauf.. Würden Sie mir das verraten :-))…
Lg.Anita
Liebe Anita
Es freut mich sehr, dass Dir meine Textura-Kreationen gefallen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es Dir dabei geht, wenn Du versuchst, den Herstellungsprozess nachzuvollziehen. Es waren denn auch unzählige Stunden Probieren, Forschen und Experimentieren nötig, bis ich nur schon den richtigen Ansatz entdeckte. Bis ich die Technik dann verfeinert hatte und die Ergebnisse auch vorhersagbar wurden – zu Beginn war es manchmal pure Glücksache – vergingen Wochen und Monate.
Bestimmt verstehst Du, wenn ich daher die Kniffe meiner Fertigungsmethode nicht gerne offenlege. Dennoch ein kleiner Denkansatz: Feilwachs und Latex sind Deine besten Freunde… 😉
Ich wünsche Dir somit viel Spass und Vergnügen bei den eigenen Experimenten.
Herzliche Grüsse
Gabriela