Perlen üben eine besondere Faszination auf mich aus. Ein echtes Produkt der Natur mit ihrer feinen Farbenvielfalt, dem unbeschreiblichen Glanz und den perfekten Formen – ein richtiges Schmuckstück eben.
Bei diesem Collier sehen Sie einen Anhänger aus poliertem 750er Weissgold und drei Vollschliff-Brillanten 0.125ct in edler Qualität. Seine besondere Wirkung wird dem Anhänger durch die eingearbeitete, grosse Tahiti-Perle verleiht. Diese Perlenart verblüfft mit ihrer unbeschreiblichen Farbintensität (Lüster).
Natürlich gewachsen in einer Muschel
Es ist sehr schwierig, gleiche, bzw. passende Perlen zu finden. Zu vielfältig sind die Farbnuancen und Oberflächen. Diese Tahitiperlen werden von der schwarzlippigen Auster «Pinctada Margaritafera» produziert. Sie wären erstaunt, welche Ausmasse eine solche Muschel annehmen kann – bis zu 30cm im Durchmesser und einem Gewicht von 5 Kilogramm. Doch nur in dieser speziellen Austernart wachsen die seltenen Tahitiperlen in ihren natürlich dunkeln Farben und ihren zahlreichen Schattierungen.
Farblich perfekt abgestimmt
Daher bin ich besonders stolz, dass ich nun mit dem Collier ein farblich perfekt aufeinander abgestimmtes Set, bestehend aus Collier, Fingerring und Ohrhängern anfertigen konnte.

Diese wertvollen Süsswasser-Perlen schillern in feinsten Nuancen und sind harmonisch in einen Ring aus Weissgold eingebettet.
Möchten Sie das Farbenspiel dieser Perlen selbst erleben?
Die Faszination welche von Perlen ausgehen kann, lässt sich nur schwer in Worte fassen oder in Fotos einfangen und präsentieren. Gerne zeige ich Ihnen daher diese Schmuckstücke unverbindlich in meinem Ladenatelier in Rorschach. Lassen Sie sich doch auch verzaubern…
Woher Tahitiperlen kommen
Der Beitrag nennt die Auster, und die Angabe ist eindrücklich: Die schwarzlippige Perlmuschel Pinctada margaritifera wird bis zu 30 Zentimeter gross und kann mehrere Kilogramm wiegen. Sie ist damit eine der grössten Perlmuscheln überhaupt, und nur in ihr wachsen die dunklen Perlen mit ihren vielen Schattierungen.
Gezüchtet werden sie vor allem in Französisch-Polynesien, und der Vorgang dauert lange: Nach dem Einsetzen des Kerns braucht es meist zwei Jahre oder mehr, bis eine Perle geerntet werden kann. Von einer Ernte gelangt nur ein Teil in den Handel, weil viele Perlen in Form, Oberfläche oder Lüster nicht genügen.
Die Farbe kommt dabei aus dem Perlmutt selbst und nicht aus einer Behandlung. Das Spektrum reicht von hellgrau über grün und aubergine bis fast schwarz, oft mit einem changierenden Überzug.
Warum ein Set so schwer zusammenzustellen ist
Bei einem Set müssen die Perlen zusammenpassen, und das heisst nicht identisch, denn identische gibt es nicht. Es heisst, dass die Unterschiede nicht auffallen, wenn man die Stücke zusammen trägt.
Drei Eigenschaften müssen übereinstimmen. Die Grösse ist die einfachste, sie lässt sich messen. Der Farbton ist schwieriger, weil Tahitiperlen changieren und je nach Licht anders wirken; zwei Perlen, die im Ladenlicht gleich aussehen, können am Fenster auseinanderliegen. Am schwierigsten ist der Lüster: Eine Perle mit tieferem Leuchten lässt eine flachere daneben stumpf erscheinen.
Deshalb dauert die Suche nach den Perlen bei einem Set länger als die Fertigung der Stücke.
Was 0,125 Karat bedeuten
Bei den Brillanten steht 0,125 Karat, was einem Achtelkaräter entspricht. Karat ist beim Stein ein Gewichtsmass, ein Karat sind 0,2 Gramm, ein solcher Stein wiegt also 25 Milligramm und hat etwa 3 Millimeter Durchmesser.
In einem Stück mit einer grossen Perle ist das die richtige Grösse. Der Stein soll einen Lichtpunkt setzen und nicht mit der Perle konkurrieren. Ein grösserer Brillant würde die Perle zum Beiwerk machen, und das wäre bei einem Stück, das von der Perle lebt, ein Fehler.
Weissgold ist dazu die passende Fassung, weil es farbneutral ist und den Perlenton nicht verschiebt.
Perlen lassen sich schlecht fotografieren, ihr Farbenspiel zeigt sich erst in der Hand. Gerne zeige ich Ihnen die Stücke in meinem Ladenatelier in Rorschach.








