Spiralförmiger Titanring mit wunderschöner Tahitiperle
Die Natur bringt Unglaubliches zustande… so wachsen in Muscheln wunderschöne Perlen heran. Die Tahitiperle wird in Französisch-Polynesien gezüchtet… trotz grosser Erfahrung gelangt aber nur ein kleiner Teil der Ernte in den Handel. Deswegen ziert die edel dunkel schimmernde Tahitiperle den exklusivsten Schmuck.
Diese wunderschöne, makellose Tahitiperle habe ich bei einem Lieferanten entdeckt und mich sogleich darin verliebt. Das aussergewöhnliche silberne Grau, die eindrückliche Grösse von fast 11 mm und der schöne Lüster beeindruckten mich sehr. Ich wollte die Perle darum ins Zentrum rücken, obwohl der Ring mit seiner Schlichtheit bereits für sich spräche. Der aus Titan angefertigte Fingerschmuck fühlt sich sehr warm und angenehm leicht an. Das originelle Design soll dabei nicht nur das Auge erfreuen, sondern bringt einen verborgenen Nutzen für die Trägerin: Die Form des Ringes hält die wunderschöne Tahitiperle stets oben.
In meinem Ladenatelier zeige ich übrigens noch viele weitere Schmuckstücke mit Tahitiperlen… vom Ohrschmuck über Fingerringe bis hin zum Collier.
Warum die Form die Perle oben hält
Das ist das klügste Detail an diesem Ring und ein Problem, das viele Perlenringe haben: Eine Perle sitzt hoch über der Ringschiene, und weil sie schwer ist, dreht sich der Ring am Finger, bis die Perle unten liegt. Man merkt es erst, wenn man auf die Hand schaut.
Bei einer Spiralform lässt sich das lösen. Die Spirale ist nicht rundum gleich, sondern hat durch die überlappenden Enden eine Vorzugslage. Legt man das Gewicht der Konstruktion so, dass diese Lage die richtige ist, kehrt der Ring von selbst dorthin zurück.
Ein zweiter Vorteil einer offenen Spirale: Die Grösse lässt sich in Grenzen anpassen, indem man sie leicht öffnet oder zusammenschiebt, ohne Material anzurühren. Bei Titan ist das besonders willkommen, denn eine Änderung durch Löten geht bei diesem Material nicht.
Was diese Tahitiperle besonders macht
Drei Angaben aus dem Text sind für die Beurteilung einer Perle die entscheidenden.
Die Grösse von fast 11 Millimetern ist beachtlich. Tahitiperlen sind grösser als die meisten anderen Zuchtperlen, und jeder Millimeter darüber wird deutlich seltener.
Der Lüster, also das Leuchten aus dem Inneren, ist das wichtigste Qualitätsmerkmal, wichtiger als die Form. Die Prüfung ist einfach: Halten Sie die Perle gegen ein Fenster. Zeichnet sich die Umgebung darin klar ab, ist der Lüster gut.
Das silberne Grau ist eine der gesuchten Farben. Bei Tahitiperlen kommt die Farbe aus dem Perlmutt selbst und nicht aus einer Behandlung, das Spektrum reicht von hellgrau über grün und aubergine bis fast schwarz.
Warum Titan und Perle zusammenpassen
Zwei Gründe, einer optisch und einer praktisch.
Optisch: Das matte Grau von Titan liegt farblich nahe bei einer silbergrauen Perle, ohne mit ihr zu konkurrieren. Ein glänzendes Metall würde neben dem sanften Perlenschimmer hart wirken.
Praktisch: Titan ist leicht, und bei einem Ring mit einer 11-Millimeter-Perle zählt jedes Gramm, weil das Gewicht sonst nach oben wandert und den Ring kippen lässt.
Ein Hinweis zur Pflege: Perlmutt ist weich und säureempfindlich. Kein Ultraschall, keine Reinigungsbäder, nach dem Tragen mit einem weichen Tuch abwischen. Bei einem Ring ist eine Perle stärker gefährdet als an einem Anhänger, weshalb ich empfehle, ihn bei grober Arbeit abzunehmen.
Weitere Arbeiten mit Tahitiperlen zeige ich gerne in meinem Ladenatelier, und einen Überblick gibt mein Schaufenster.







