Bei diesem Collier treffen zwei aussergewöhnliche Perlen aufeinander: Einmal die unvergleichliche Schönheit der Natur in Form von weissen Süsswasserperlen, zum Anderen die kunstvoll geschaffenen Muranoglasperlen – eine einzigartige Kombination.
Muranoglasperlen werden seit vielen Jahrhunderten auf der venezianischen «Isola Murano» von Hand aus Glas, Silber und Gold geschaffen. Passend zum Collier empfehle ich zwei Ohrhänger aus Süsswasser-Tropfenperlen.
Übrigens: Ein solches Modell habe ich zu meiner eigenen Hochzeit getragen… ein perfekter Hochzeitsschmuck.
Es gibt es auch die Alternative in «Multicolor». Hier schimmern die Farben der Perlen in allen Variationen.
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Wie eine Muranoglasperle entsteht
Auf der Insel Murano bei Venedig wird seit dem 13. Jahrhundert Glas gemacht, und die Techniken haben sich in Grundzügen kaum verändert.
Eine Perle entsteht am offenen Feuer: Geschmolzenes Glas wird um einen Metalldorn gewickelt und in Form gedreht. Alles, was danach an Farbe und Muster dazukommt, wird in diesem heissen Zustand eingearbeitet. Farbige Fäden werden aufgelegt und eingeschmolzen, Blütenmuster entstehen aus vorgefertigten Glasstäben, die im Querschnitt das Motiv zeigen, und Blattgold oder Blattsilber wird zwischen zwei Glasschichten eingelegt, wo es dann von innen leuchtet.
Deshalb ist jede Perle ein Einzelstück. Zwei Perlen aus derselben Serie ähneln sich, sind aber nie identisch, weil das Glas beim Drehen von Hand geführt wird.
Warum Glas und Perlmutt zusammenpassen
Beide geben Licht auf ähnliche Weise zurück, nämlich aus der Tiefe und nicht von der Oberfläche. Eine Perle leuchtet, weil Licht durch viele Perlmuttschichten dringt, eine Glasperle, weil es durch den Glaskörper hindurchgeht. Nebeneinander wirken sie deshalb verwandt, obwohl das eine gewachsen und das andere gemacht ist.
Was Sie beachten müssen: Sie sind unterschiedlich empfindlich. Glas ist hart, aber sprungempfindlich, es zerbricht beim Sturz auf harten Boden. Perlmutt ist weich und säureempfindlich, es wird von Schweiss, Parfum und Creme angegriffen.
Deshalb gilt für ein solches Collier die Regel des empfindlichsten Teils: kein Reinigungsbad, kein Ultraschall, kein Parfum darauf, nach dem Tragen mit einem weichen, leicht feuchten Tuch abwischen. Und zwischen den Perlen sollten Knoten oder Zwischenelemente sitzen, damit sie nicht aneinander reiben.
Passender Ohrschmuck
Zu diesem Collier passen Ohrhänger aus Süsswasser-Tropfenperlen, und diese Kombination funktioniert, weil sie nicht dasselbe wiederholt. Das Collier trägt die Farbe des Glases, der Ohrschmuck bleibt ruhig und nimmt nur das Perlmutt auf.
Ein Ohrschmuck, der das Glasmotiv des Colliers noch einmal aufgreift, würde zusammen mit ihm zu viel werden. Bei Perlen gilt ausserdem der Hinweis zum Gewicht: Ein Ohrläppchen trägt an einer kleinen Fläche, und Perlen sind schwerer, als sie aussehen.
Weiteren Halsschmuck finden Sie in meinem Schaufenster.











